Überblick

Synagoge

Dies ist die ICZ Synagoge an der Löwenstrasse 10. Sie wurde 1884 im maurischen Stil erbaut. Hier finden unsere täglichen Minjanim, sowie die Schabbat- und Feiertagsgottesdienste statt.

 

Synagogenchor

 

Besuch der Synagoge am Schabbat

 

DE: Für einen Besuch in der Synagoge bitten wir Sie, eine Kopie Ihres Passes/ID aus Sicherheitsgründen an diese Adresse zu senden.

 

EN: If you wish to attend the service at the synagogue, we  kindly ask you for security reasons to send a copy of your passport/ID to that address.

 

Kontakt Rabbinat

Interesse für den Besuch der Synagoge an einem Schabbat? Bitte melden Sie sich hier an. Wir freuen uns.

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Geschichte

Die interessante Geschichte unserer Synagoge haben wir hier für Sie zusammengetragen.

1884

Einweihung der Synagoge

1897

Das an die Synagoge angebaute Schulhaus wird eröffnet.

1902

"Zur besseren Entleerung der Synagoge" wird der Eingang umgebaut.

1917/1918

Im Winter 1917/18 bleiben Synago­ge und Betsaal wegen Kohlemangels teilweise unbeheizt.

1922

In Wiedererwägung ihres Beschlusses vom Vorjahr verzichtet die Gemeinde auf ein Synagogen­bauprojekt.

1923

Da die Gefahr besteht, dass Stücke von der Fassade abbröckeln, wird im Sommer eine Aussenrenovation der Synagoge und des Schulhauses durchgeführt. Im Innern werden die Schulzimmer und Treppenhäuser renoviert. Die Privatstrasse zwischen der Synagoge und dem benachbarten Grundstück wird ebenfalls instand gestellt und durch ein neues Portal gegen die Löwenstrasse hin abgeschlossen.

1932

Zum 50-jährigen Bestehen der Synagoge Lö­wenstrasse findet am 1. September ein Festgottes­dienst statt. In der Festpredigt, vor allem aber auch in der jüdischen Presse, wird zum wiederholten Ma­Ie für den Bau einer neuen Synagoge plädiert.

1935/36

Unter der Leitung von Louis Parnes wird die Synagoge einer ersten umfassenderen Renova­tion unterzogen. Hauptgewicht wird auf die Purifi­zierung des Innenraums, den Ausbau der Frauenem­pore und eine Neubestuhlung gelegt. Der Chor wird von seinem ursprünglichen Platz an der Westwand auf eine Empore über den Almemor verlegt. Zudem wird die alte Feuer-Luft-Heizung durch eine neue Heizungsanlage ersetzt.

1936

Am 8. Dezember wird ein Petardenanschlag gegen die Synagoge verübt.

1937

Das Harmonium wird abgeschafft. Artikel in der Zeitschrift «Der Israelit» vom 13. Mai 1937: -Züricher Kultusgemeinde schafft die Orgel im Gottesdienst ab. Die Frage der Beibehaltung oder der endgültigen Ab­schaffung der Orgel im Gottesdienst ist Gegenstand der Beratungen in der letzten Generalversammlung der Israelitischen Kultusgemeinde in Zürich. Der An­trag auf endgültige Abschaffung der Orgel wurde mit 177 gegen 61 Stimmen angenommen. Für den Antrag stimmten unter anderem die beiden Rabbiner, die Zi­onisten und zahlreiche als liberal bekannte Persönlich­keiten aller Richtungen und Gruppen der Gemeinde. In der vorangegangenen Aussprache wurde zugunsten der Abschaffung vorgebracht, dass die Orgel als sicht­bares Symbol einer falsch verstandenen Assimilati­onsepoche in unsere Zeit hinein rage. Sie sei von der sogenannten Aufklärung eingeführt worden, die auch die Bezeichnung Israelit an Stelle des Wortes Jude ver­breitet habe. Die Orgel sei nur ein Übergang zum Christentum und zur Abschüttelung des Judentums.
Es handelte sich hier um eine Frage der Rückkehr aus der Dekadenzperiode zu den eigenen Werten des Ju­dentums; die Entscheidung der Generalversammlung sei eine historische. Die Anhänger der Beibehaltung der Orgel versuchten an Hand der Literatur nachzu­weisen, dass der Orgelfrage gar nicht eine so hohe Be­deutung zukomme, wie man sie ihr hier beilege. Ein Gewissenskonflikt sei unbegründet, da die Orgel reli­gionsgesetzlich nicht verboten sei.

1945

Umbau des 1. und des 2. Stockwerks des Hauses Nüschelerstrasse 36.

1947

Der Chorraum wird umgestaltet. Um eine bes­sere Akustik zu erreichen, werden die Gitterstäbe auf Brusthöhe gekürzt.

1952

Während der Sommermonate wird unter der Leitung von Moritz Hauser die zweite grössere Reno­vation der Synagoge durchgeführt. Die wichtigsten Veränderungen: Entfernung der verbliebenen Gips­ornamente, Entfernung der Gitterstäbe der Sänger­empore, Überdeckung der Rippen in der Apsis, Schliessung der Nebenkuppeln, Schliessung der Mu­scheln in der Hauptkuppel, Installierung eines neuen Zentralleuchters, Anbringung eines neuen Wandver­-
putzes und eines neuen Anstrichs. Grosse Aufmerk­samkeit wird auch der Neumöblierung des Almemors geschenkt. Ferner wird die Fassade ausgebessert.

1963

In den Treppenhäusern zur Frauenempore werden neue Handläufe angebracht.

1970

Architekt Werner Müller stellt die Synagoge unter seinen «persönlichen Denkmalschutz», indem er sie in sein Verzeichnis der «100 Bauten und Stät­ten aus Zürich jüngster Vergangenheit, die das Bild dieser Stadt prägen und für ihre Bewohner, Besucher und kommenden Generationen erhalten bleiben soll­ten» aufnimmt, wobei er zur Purifizierung des Innen­raums bemerkt: «Ein Kunstattentat, das man heute sicher gerne rückgängig machen möchte» (Werner Müller: Zürcher Inventar. Zürich 1975).

1980

Der Regierungsrat des Kantons Zürich stuft die Synagoge als schutzwürdiges Objekt von regionaler Bedeutung ein (ausgenommen ist der Anbau aus den Jahren 1896/98) und schafft damit die Vorausset­zung, dass der Bau unter Denkmalschutz gestellt wer­den kann. Die Gemeinde interpretiert den Beschluss des Regierungsrats als «materielle Enteignung», wes­halb sie gegenüber Stadt und Kanton Zürich Entschä­digungsansprüche geltend macht. Der Jahresbericht hält dazu fest: «Da es sich um ein komplexes und lang­wieriges Prozedere handelt und die Tragweite für bei­de Parteien noch nicht in allen Punkten abgeklärt ist, kann kaum damit gerechnet werden, dass unsere Sy­nagoge am Jahrestag ihres 100-jährigen Bestehens - 1984 - sich in einem neuen Gewande und einwand­freiem Zustand präsentieren wird.»

1984

Im September feiert die Gemeinde den 100. Geburtstag der Synagoge. Da sich weit über 1000 Personen zum Festakt angemeldet haben, wird dieser im benachbarten Betsaal live übertragen. In den diversen Ansprachen von Rabbiner, Gemeinde­präsident und den Vertretern von Stadt und Kirche steht die Toleranz in der Tradition Lessings, wie 100 Jahre zuvor, einmal mehr im Mittelpunkt.

1993

Der Umbau in diesem Jahr wird durch die Archi­tekten Bernard San, dem damaligen Kantor der Ge­meinde, sowie Michael Berlowitz und Ron Epstein ausgeführt. Dabei geht es in erster Linie um die Erhal­tung der stark in Mitleidenschaft gezogenen Bau­substanz, insbesondere um die Wiederherstellung der stark verwitterten Fassade. Im Innern versuchen die Architekten, originale Teile des Baus von Chiodera und Tschudy punktuell wiederherzustellen. Eine umfas­sende Restaurierung und Wiederherstellung der ur­sprünglichen Malereien hätten den von der Gemeinde
vorgegebenen Budgetrahmen gesprengt.

2001

Die Agam-Fenster im Chaim-Gablinger-Saal werden eingeweiht.

8. Mai 2006

Eröffnungsfeier des Kantonsrats und des Regierungsrats.

Das Zürcher Stimmvolk stimmte im Frühjahr 2005 einer neuen Verfassung für den Kanton Zürich zu. Mit der Annahme wurden die beiden jüdischen Ge­meinden Israelitische Cultusgemeinde Zürich (ICZ) und Jüdische Liberale Gemeinde Or Chadasch (JLG) verfassungs­rechtlich anerkannt. Aus diesem Grund kam der damalige designierte Kantonsratspräsidenten, Hart­muth Attenhofer, auf die Idee, die übliche Feier zur Eröffnung des Amtsjahres von Kantonsrat und Re­gierungsrat für einmal nicht in einer Kirche, sondern in einer Synagoge durchzuführen. Dieses Angebot wurde von der jüdischen Gemeinschaft in Zürich mit Enthusiasmus angenommen, denn dadurch wurde ein einfacher Gesetzesartikel durch eine grossarti­ge Amtshandlung offiziell in die Praxis umgesetzt.

Im damaligen Pressecommuniqué hiess es: «Die Er­öffnung fand heute in einer schönen und würdigen Feier in der Synagoge Löwenstrasse statt. Über 100 Kantonsräte, der gesamte Regierungsrat, eine gros­se Delegation des Zürcher Stadtrats sowie viele Be­sucher aus allen politischen Kreisen gaben dieser Feier einen ganz speziellen Rahmen. Insgesamt nah­men rund 500 Personen an der Eröffnungsfeier teil und füllten damit die Synagoge bis auf den letzten Platz. Das grosse Interesse der Mitglieder aus den beteiligten beiden jüdischen Gemeinden ICZ und JLG bestätigt die Bedeutung dieses Anlasses für die jüdi­sche Bevölkerung Zürichs.

2009

Die ICZ feiert das 125-jährige Bestehen Ihrer Synagoge.

Minjanim

Unsere täglichen Minjanim (Gebetszeiten) in der Synagoge (Gablinger Saal) finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

 

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Schacharit wochentags
07:00 Uhr
Schacharit sonntags
08:45 Uhr
Mincha und/oder Maariv
18:15 Uhr

Chasanim

Hier finden Sie die aktuelle Liste der Chasanim bis Juni 2017 für am Schabbat und den Chagim in der Synagoge.


Chasanim

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Synagogenführungen

Wir bitten alle Interessierten, sich mindestens 4 Wochen vor dem gewünschten Termin bei Frau Ruth Gellis, Projektverantwortliche Interreligiöser Dialog ICZ zu melden.

An Freitagen, Schabbat (Samstag) und Sonn- und Feiertagen finden keine Führungen statt.

Synagogenführungen können zu den weiter unten stehenden Zeiten gebucht werden.

 

 

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Besuch der Synagoge – 28.11.2016
(Gedicht einer Schulklasse aus Hombrechtikon)

So ein Ausflug in die Stadt

mit 2 Klassen ist echt glatt!

Schüler wie auch Schülerinnen,

sowie beide Lehrerinnen

 

taten, und das wundert mich!! –

vorbildlich betragen sich!

Allen echt ein Kompliment! –

sage ich als Assistent . . .

 

In der Synagoge war

aufmerksam die Schülerschar!

Viele gute Fragen kamen,

fast so wie im Schulexamen!

 

Und die Dame, die uns führte,

gab gern Auskunft, denn sie spürte,

dass das Thema interessiert.

Sie erzählte engagiert.

Gut erklärte die Verehrte,

was zu wissen man begehrte.

Alle waren ganz entschieden

mit der „Lektion“ zufrieden!

 

Kurz: der Ausflug war ein Hit!

Darf ich wieder einmal mit?

 

 

Montag, Dienstag, Donnerstag

08.30 Uhr, 14.30 Uhr, 18.00 Uhr

Mittwoch

14.30 Uhr, 18.00 Uhr

Kontakperson

Ruth Gellis
+41 (0)44 283 22 58
ruth.gellis@icz.org
Montag
10:00 - 12:00 Uhr
Dienstag
10:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag
10:00 - 12:00 Uhr