Überblick

ICZ Mizpe Lernprogramm von Oktober 2018 bis Februar 2019

Untenstehend finden Sie die Details und das Anmeldeformular.

 

Herzlich willkommen zum Lernprogramm des ICZ Rabbinats MIZPE.

 

MIZPE heisst Aussichtspunkt auf Hebräisch und bietet neue Inhalte und Ausblicke auf das Judentum. Sich immer wieder neu mit den religiösen Texten und rabbinischen Weisheiten auseinanderzusetzen und im aktuellen Zeit geschehen zu reflektieren, sowie neu zu interpretieren, sind integrale Teile der jüdischen Religion, Kultur und Identität. Das Rabbinat lädt Sie herzlich ein, aus dem neuen, vielfältigen Programm, Ihren Schiur auszuwählen, und so eine neue Sichtweise zu erhalten und gleichzeitig den Horizont zu erweitern.

 

Wir freuen uns auf gemeinsame neue Ein- und Aussichten. Die Schiurim finden jeweils im ICZ Gemeindezentrum an der Lavaterstrasse 33 in Zürich statt.

 

Details finden Sie jeweils auf der Informationstafel beim Eingang. Aus logistischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung über unsere Website bis jeweils eine Woche vor dem Schiurbeginn. Von der Anmeldung ausgenommen sind der “Damenschiur”, “Jüdische Philosophie”, “Halacha ganz praktisch” und “Meine Top 40 Talmud-Stellen”.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

ICZ Mizpe Lernprogramm Oktober 2018 bis Februar 2019

 

ANMELDEFORMULAR

 

Judentum im Spannungsfeld moderner Gesellschaft & Kultur

 

Jüdische Philosophie

mit Ruth Gellis

Montags, 5.11. / 12.11. / 3.12. / 17.12. / 7.01.19 / 21.01.19
von 10:30 bis 11:30 Uhr

Verschiedene Texte klassischer und moderner Autorinnen und Autoren werden gelesen und angeregt diskutiert: u.a. Maimonides, Awraham Jehoschua Heschel, Susanna Heschel, Amos Oz, Fanja Salzberger, Jeschajahu Leibowitz, Elie Wiesel, etc.

 

Jeschajahu Leibowitz: Zionismus ist keine Religion

mit Michel Bollag

Dienstag, 6.11. von 20:00 bis 21:30 Uhr

Professor Jeschajahu Leibowitz gilt vielen orthodoxen Juden als Ketzer. Dies obwohl er sich strikt an die Gebote der Thora hielt. Andere sehen in ihm, den bedeutendsten jüdischen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Im Schiur zeigt Michel Bollag die theologischen Wurzeln von Leibowitz’ Widerstand gegen die Besetzung palästinensischer Gebiete auf.

 

Die offene Gesellschaft – und ihre jüdischen Quellen

mit Raphael Blättel

Mittwochs, 7.11. und 14.11. von 20:00 bis 21:30 Uhr

Wir leben in politisch unruhigen Zeiten. Die Demokratie wird durch Terrorismus und Populismus bedroht und tendiert zunehmend zu einer Tyrannei der Mehrheit zu verkommen, in der Minderheiten drangsaliert werden. Biblische Geschichten und philosophische Spuren jüdischer Denker wie Rabbi Jonathan Sacks bieten wertvolle Anhaltspunkte, um jene Eckpfeiler politischen Handelns zu ergründen, die eine Gesellschaft offen und vor allem zivilisiert machen. Blättel analysiert diese Tendenzen und das Gebot der Freiheit durch die Brille des Judentums.

 

Judentum und Vegetarismus – sollen wir auf Fleisch verzichten?

mit Rabbiner Noam Hertig

Mittwoch, 21.11. von 20:00 bis 21:30 Uhr

Vegetarisch oder vegan zu leben, liegt im Trend. Entweder aus Gründen des Umweltschutzes, der Gesundheit zu liebe oder aus individuellen Gründen. Rabbiner Hertig beleuchtet in diesem Schiur wie das Judentum zu den aktuellen Ernährungsgewohnheiten
steht und was das für die Kaschrut bedeutet.

 

Die Juden, das auserwählte Volk. Was ist der Ursprung und die Bedeutung dieses umstrittenen Begriffs?

mit Michel Bollag

Dienstag, 11.12. von 20:00 bis 21:30 Uhr

Das Konzept der Erwählung Israels wurde in den traditionellen Quellen auf verschiedene Art und Weise interpretiert, auch solche, die nichtjüdische Völker und Menschen herabsetzen. Michel Bollag zeigt im Schiur in welchem Kontext der Begriff “Erwählung” ursprünglich stand und weshalb er auch heute noch von Juden und Nicht-Juden missbräuchlich verwendet werden kann.

 

Der jüdisch-christliche Dialog: Ist er bereits wieder zu Ende?

mit Michel Bollag und Christian Rutishauser

Dienstag, 29.01.19 von 20:00 bis 21.30 Uhr

Die Schoah hat bei den Kirchen ein radikales Umdenken in Gang gesetzt – dachte man. Auch orthodoxe Rabbiner hatten 2015 zum Dialog mit den Kirchen aufgefordert. Eine im Sommer 2018 publizierte Schrift von Papst Emeritus Benedikt XVI scheint diesen Prozess nun wieder in Frage zu stellen. Warum also noch den Dialog suchen? Diese Frage diskutieren Rutishauser und Bollag, die zusammen ein Buch über den interreligiösen Dialog verfasst haben und beantworten Fragen aus dem Publikum. (Pater Christian Rutishauser, Provinzialität der Schweizer Jesuiten)

 

Warum lässt G“tt das Böse und das Leid in der Welt zu? Wo war G“tt in Auschwitz?

mit Rabbiner Noam Hertig

Mittwoch, 30.01.19 von 20:00 bis 21:30 Uhr

Viele zweifeln an der Existenz G“ttes angesichts der unzähligen Schreckensnachrichten, die wir tagtäglich hören. Auch die jüdische Geschichte selbst – insbesondere die Schoah – lässt Zweiflern an der Existenz G“ttes genug Raum. Rabbiner Hertig zeigt mit verschiedenen klassischen und modernen Erklärungs– ansätzen auf, wo G”tt “hockt”, auch wenn der Alltag uns daran zweifeln lässt.

Feiertage, Halacha, T’nach und Talmud

Damenschiur: Unsere Heiligen Schriften neu entdeckt: die Haftarot. Vernachlässigte Texte im T’nach

mit Michel Bollag.

Dienstags, ab 23.10. bis 5.02.19 von 09:30 bis 10:30 Uhr im Clubraum 1
(ausser 25.12. / 1.01.19 / 22.01.19)

Der Damenschiur hat in der ICZ eine über 40-jährige Tradition. In diesem Semester lernen Sie die Haftarot kennen. Texte, die den Meisten nicht erschlossen sind. Sie enthalten verborgene Schätze, die uns den historischen Kontext des T‘nach aufzeigen.

 

Halacha ganz praktisch: An Werk- und Feiertagen

mit Rabbiner Arik Speaker (E-Schiur)

Montags, ab dem 29.10. bis 4.02.19 von 16:45 bis 17:30 Uhr, E-Schiur: Übertragung im Eventsaal 1
(ausser 3.12. / 24.12. / 31.12.)

Was kann man? Was muss man? Was darf man? Und warum machen wir das eigentlich so? Diese Fragen werden ausgehend vom Schulchan Aruch, das für jedermann verständlich geschriebene halachische Werk, sowie einem Standardwerk der Gegenwart klar und verständlich erläutert.

 

Jüdische Sehnsucht nach G“tt. Tehilim –  Die Psalmen

mit Rabbiner David Bollag

Montags, 29.10. / 5.11. / 19.11. / 26.11. / 17.12.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

Die Tehilim sind ein wichtiger Bestandteil unserer alltäglichen und festlichen G“ttesdienste. Sie sind Ausdruck der jüdischen Seele, ihrer Freuden und Leiden. Sie inspirierten viele grosse Künstler und wurden musikalisch vertont. Ergründen Sie die Seele und Poetik der Tehillim. Lernen Sie ihre Bedeutung und ihren Ausdruck des Glaubens, der Emotionen und der Wünsche im religiösen jüdischen Leben kennen.

 

Am Anfang war das Siddur: Eine Entdeckungsreise

alternierend mit Michel Bollag und Rabbiner Noam Hertig

Dienstags, 13.11. / 27.11. / 18.12. / 15.01.19/ 22.01.19 / 5.02.19
von 20:00 bis 21:30 Uhr

Eli Wiesel sagte einst: “Die Gebete sind die Seele des Judentums. Wenn sie verstummen, verdorrt die Seele.” Was aber ist Beten überhaupt? Wie ist das Siddur mit unseren Gebets– texten entstanden? Was wird darin gesagt? Wie ist es auf– gebaut? Wie können wir es heute verstehen? Dieser Kurs vermittelt Ihnen Grundlagen zum Verständnis unserer Gebete.

 

Meine Top 40 Talmud-Stellen

mit Rabbiner Noam Hertig

Ab 28.10. jeweils am Schabbat zwischen Mincha und Maariv
(Dauer 20-30 Min., Zeiten siehe Luach) im Eventsaal I

Der Talmud ist nebst der Thora das wichtigste Werk des Judentums – eine Sammlung rabbinischer Kommentare und Weisheiten, die in über 10’000 Seiten so ziemlich jeden Lebensbereich abdecken. Auch ihre Formen sind vielfältig, von Geschichten zu Gesetzen bis zu geführten Diskussionen. In diesem Schiur teilt Rabbiner Hertig seine persönlichen Highlights aus dem Talmud und freut sich über den Austausch mit den Teilnehmenden.

 

Jüdische Spiritualität und Meditation

Kawana: Meditationsabende

mit Michel Bollag

Donnerstags, 1.11. / 13.12. / 10.01.19 von 20:00 bis 21:30 Uhr

Meditation ist heute eine weitverbreitete spirituelle Praxis, die weltweit in allen Religionen zur Anwendung kommt. Auch die jüdische Tradition kennt die Meditation. Sie wird in der Tefilla zur Vertiefung angewendet oder als ergänzende Praxis verstanden. Der Schiur verharrt nicht auf der theoretischen Ebene. Die Teilnehmer meditieren an jedem der drei Abenden zwei Mal je 20 Minuten. Umrahmt werden die Meditationen von kurzen inhaltlichen Inputs und dem Singen traditioneller Nigunim, welche die Herzen berühren.

 

Wie ein chassidischer Gelehrter die Thora liest

mit Gabriel Strenger

Donnerstags, 16.11. / 28.02.19 von 20:00 bis 21:30 Uhr

Manche Texte der Thora erscheinen uns fremd, zuweilen sogar irrelevant, so zum Beispiel Abschnitte über den Opferdienst oder gewisse Reinheitsvorschriften und Erzählungen. Wie lässt sich dieser Umstand mit unserem Glauben an die ewige Gültigkeit der Thora vereinbaren? Die chassidische Schriftauslegung, welche sich auf die grossen Werke der Kabbala stützt, entdeckt in allen Aussagen der Thora tiefgehende Anleitungen zu einem bedeutsamen spirituellen Leben für uns im Hier und Jetzt. Insbesondere Rabbi Jehuda Lejb Alter (1847-1905) hat die chassidische Schriftauslegung in seinem Buch „Sefat Emet“ („Wahre Rede“) zu einer grossartigen Kunst entwickelt, die sowohl durch ihre Ästhetik wie auch durch ihre geistige Tiefe überzeugt. Die zwei Abende in der ICZ werden der Interpretationskunst des Sefat Emet gewidmet sein.

           

Think and Drink: Red über G“tt und die Welt 

mit Rabbiner Noam Hertig

für Studierende und Young Professionals (18-30) genauere Angaben folgen im separaten Flyer

Als Kinder und Jugendliche lernten wir viel Verschiedenes über unsere Religion. Aber wie definieren wir unser Judentum als Erwachsene heute? Was ist uns wichtig und wo brauchen wir einen neuen Zugang zum Judentum, jetzt da wir einen neuen, eigenen Blickwinkel auf die Welt h aben? In dieser Event-Reihe trifft sich Rabbiner Noam Hertig mit Studierenden und Young Professionals auf einen Drink, um sich im informell en Rahmen über diese Themen und mehr auszutauschen.

Schiurim

 

ICZ Mizpe Lernprogramm Oktober 2018 bis Februar 2019

 

ANMELDEFORMULAR

Judentum im Spannungsfeld moderner Gesellschaft & Kultur

Jüdische Philosophie

mit Ruth Gellis

Montags, 5.11. / 12.11. / 3.12. / 17.12. / 7.01.19 / 21.01.19
von 10:30 bis 11:30 Uhr

Verschiedene Texte klassischer und moderner Autorinnen und Autoren werden gelesen und angeregt diskutiert: u.a. Maimonides, Awraham Jehoschua Heschel, Susanna Heschel, Amos Oz, Fanja Salzberger, Jeschajahu Leibowitz, Elie Wiesel, etc.

 

Jeschajahu Leibowitz: Zionismus ist keine Religion

mit Michel Bollag

Dienstag, 6.11. von 20:00 bis 21:30 Uhr

Professor Jeschajahu Leibowitz gilt vielen orthodoxen Juden als Ketzer. Dies obwohl er sich strikt an die Gebote der Thora hielt. Andere sehen in ihm, den bedeutendsten jüdischen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Im Schiur zeigt Michel Bollag die theologischen Wurzeln von Leibowitz’ Widerstand gegen die Besetzung palästinensischer Gebiete auf.

 

Die offene Gesellschaft – und ihre jüdischen Quellen

mit Raphael Blättel

Mittwochs, 7.11. und 14.11. von 20:00 bis 21:30 Uhr

Wir leben in politisch unruhigen Zeiten. Die Demokratie wird durch Terrorismus und Populismus bedroht und tendiert zunehmend zu einer Tyrannei der Mehrheit zu verkommen, in der Minderheiten drangsaliert werden. Biblische Geschichten und philosophische Spuren jüdischer Denker wie Rabbi Jonathan Sacks bieten wertvolle Anhaltspunkte, um jene Eckpfeiler politischen Handelns zu ergründen, die eine Gesellschaft offen und vor allem zivilisiert machen. Blättel analysiert diese Tendenzen und das Gebot der Freiheit durch die Brille des Judentums.

 

Judentum und Vegetarismus – sollen wir auf Fleisch verzichten?

mit Rabbiner Noam Hertig

Mittwoch, 21.11. von 20:00 bis 21:30 Uhr

Vegetarisch oder vegan zu leben, liegt im Trend. Entweder aus Gründen des Umweltschutzes, der Gesundheit zu liebe oder aus individuellen Gründen. Rabbiner Hertig beleuchtet in diesem Schiur wie das Judentum zu den aktuellen Ernährungsgewohnheiten
steht und was das für die Kaschrut bedeutet.

 

Die Juden, das auserwählte Volk. Was ist der Ursprung und die Bedeutung dieses umstrittenen Begriffs?

mit Michel Bollag

Dienstag, 11.12. von 20:00 bis 21:30 Uhr

Das Konzept der Erwählung Israels wurde in den traditionellen Quellen auf verschiedene Art und Weise interpretiert, auch solche, die nichtjüdische Völker und Menschen herabsetzen. Michel Bollag zeigt im Schiur in welchem Kontext der Begriff “Erwählung” ursprünglich stand und weshalb er auch heute noch von Juden und Nicht-Juden missbräuchlich verwendet werden kann.

 

Der jüdisch-christliche Dialog: Ist er bereits wieder zu Ende?

mit Michel Bollag und Christian Rutishauser

Dienstag, 29.01.19 von 20:00 bis 21.30 Uhr

Die Schoah hat bei den Kirchen ein radikales Umdenken in Gang gesetzt – dachte man. Auch orthodoxe Rabbiner hatten 2015 zum Dialog mit den Kirchen aufgefordert. Eine im Sommer 2018 publizierte Schrift von Papst Emeritus Benedikt XVI scheint diesen Prozess nun wieder in Frage zu stellen. Warum also noch den Dialog suchen? Diese Frage diskutieren Rutishauser und Bollag, die zusammen ein Buch über den interreligiösen Dialog verfasst haben und beantworten Fragen aus dem Publikum. (Pater Christian Rutishauser, Provinzialität der Schweizer Jesuiten)

 

Warum lässt G“tt das Böse und das Leid in der Welt zu? Wo war G“tt in Auschwitz?

mit Rabbiner Noam Hertig

Mittwoch, 30.01.19 von 20:00 bis 21:30 Uhr

Viele zweifeln an der Existenz G“ttes angesichts der unzähligen Schreckensnachrichten, die wir tagtäglich hören. Auch die jüdische Geschichte selbst – insbesondere die Schoah – lässt Zweiflern an der Existenz G“ttes genug Raum. Rabbiner Hertig zeigt mit verschiedenen klassischen und modernen Erklärungs– ansätzen auf, wo G”tt “hockt”, auch wenn der Alltag uns daran zweifeln lässt.

 

Feiertage, Halacha, T’nach und Talmud

Damenschiur: Unsere Heiligen Schriften neu entdeckt: die Haftarot. Vernachlässigte Texte im T’nach

mit Michel Bollag.

Dienstags, ab 23.10. bis 5.02.19 von 09:30 bis 10:30 Uhr im Clubraum 1
(ausser 25.12. / 1.01.19 / 22.01.19)

Der Damenschiur hat in der ICZ eine über 40-jährige Tradition. In diesem Semester lernen Sie die Haftarot kennen. Texte, die den Meisten nicht erschlossen sind. Sie enthalten verborgene Schätze, die uns den historischen Kontext des T‘nach aufzeigen.

 

Halacha ganz praktisch: An Werk- und Feiertagen

mit Rabbiner Arik Speaker (E-Schiur)

Montags, ab dem 29.10. bis 4.02.19 von 16:45 bis 17:30 Uhr, E-Schiur: Übertragung im Eventsaal 1
(ausser 3.12. / 24.12. / 31.12.)

Was kann man? Was muss man? Was darf man? Und warum machen wir das eigentlich so? Diese Fragen werden ausgehend vom Schulchan Aruch, das für jedermann verständlich geschriebene halachische Werk, sowie einem Standardwerk der Gegenwart klar und verständlich erläutert.

 

Jüdische Sehnsucht nach G“tt. Tehilim –  Die Psalmen

mit Rabbiner David Bollag

Montags, 29.10. / 5.11. / 19.11. / 26.11. / 17.12.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

Die Tehilim sind ein wichtiger Bestandteil unserer alltäglichen und festlichen G“ttesdienste. Sie sind Ausdruck der jüdischen Seele, ihrer Freuden und Leiden. Sie inspirierten viele grosse Künstler und wurden musikalisch vertont. Ergründen Sie die Seele und Poetik der Tehillim. Lernen Sie ihre Bedeutung und ihren Ausdruck des Glaubens, der Emotionen und der Wünsche im religiösen jüdischen Leben kennen.

 

Am Anfang war das Siddur: Eine Entdeckungsreise

alternierend mit Michel Bollag und Rabbiner Noam Hertig

Dienstags, 13.11. / 27.11. / 18.12. / 15.01.19/ 22.01.19 / 5.02.19
von 20:00 bis 21:30 Uhr

Eli Wiesel sagte einst: “Die Gebete sind die Seele des Judentums. Wenn sie verstummen, verdorrt die Seele.” Was aber ist Beten überhaupt? Wie ist das Siddur mit unseren Gebets– texten entstanden? Was wird darin gesagt? Wie ist es auf– gebaut? Wie können wir es heute verstehen? Dieser Kurs vermittelt Ihnen Grundlagen zum Verständnis unserer Gebete.

 

Meine Top 40 Talmud-Stellen

mit Rabbiner Noam Hertig

Ab 28.10. jeweils am Schabbat zwischen Mincha und Maariv
(Dauer 20-30 Min., Zeiten siehe Luach) im Eventsaal I

Der Talmud ist nebst der Thora das wichtigste Werk des Judentums – eine Sammlung rabbinischer Kommentare und Weisheiten, die in über 10’000 Seiten so ziemlich jeden Lebensbereich abdecken. Auch ihre Formen sind vielfältig, von Geschichten zu Gesetzen bis zu geführten Diskussionen. In diesem Schiur teilt Rabbiner Hertig seine persönlichen Highlights aus dem Talmud und freut sich über den Austausch mit den Teilnehmenden.

Jüdische Spiritualität und Meditation

Kawana: Meditationsabende

mit Michel Bollag

Donnerstags, 1.11. / 13.12. / 10.01.19 von 20:00 bis 21:30 Uhr

Meditation ist heute eine weitverbreitete spirituelle Praxis, die weltweit in allen Religionen zur Anwendung kommt. Auch die jüdische Tradition kennt die Meditation. Sie wird in der Tefilla zur Vertiefung angewendet oder als ergänzende Praxis verstanden. Der Schiur verharrt nicht auf der theoretischen Ebene. Die Teilnehmer meditieren an jedem der drei Abenden zwei Mal je 20 Minuten. Umrahmt werden die Meditationen von kurzen inhaltlichen Inputs und dem Singen traditioneller Nigunim, welche die Herzen berühren.

 

Wie ein chassidischer Gelehrter die Thora liest

mit Gabriel Strenger

Donnerstags, 16.11. / 28.02.19 von 20:00 bis 21:30 Uhr

Manche Texte der Thora erscheinen uns fremd, zuweilen sogar irrelevant, so zum Beispiel Abschnitte über den Opferdienst oder gewisse Reinheitsvorschriften und Erzählungen. Wie lässt sich dieser Umstand mit unserem Glauben an die ewige Gültigkeit der Thora vereinbaren? Die chassidische Schriftauslegung, welche sich auf die grossen Werke der Kabbala stützt, entdeckt in allen Aussagen der Thora tiefgehende Anleitungen zu einem bedeutsamen spirituellen Leben für uns im Hier und Jetzt. Insbesondere Rabbi Jehuda Lejb Alter (1847-1905) hat die chassidische Schriftauslegung in seinem Buch „Sefat Emet“ („Wahre Rede“) zu einer grossartigen Kunst entwickelt, die sowohl durch ihre Ästhetik wie auch durch ihre geistige Tiefe überzeugt. Die zwei Abende in der ICZ werden der Interpretationskunst des Sefat Emet gewidmet sein.

           

Think and Drink: Red über G“tt und die Welt 

mit Rabbiner Noam Hertig

für Studierende und Young Professionals (18-30) genauere Angaben folgen im separaten Flyer

Als Kinder und Jugendliche lernten wir viel Verschiedenes über unsere Religion. Aber wie definieren wir unser Judentum als Erwachsene heute? Was ist uns wichtig und wo brauchen wir einen neuen Zugang zum Judentum, jetzt da wir einen neuen, eigenen Blickwinkel auf die Welt h aben? In dieser Event-Reihe trifft sich Rabbiner Noam Hertig mit Studierenden und Young Professionals auf einen Drink, um sich im informell en Rahmen über diese Themen und mehr auszutauschen.

 

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